artistic patrimony

Die Altstadt Moyas

Die Entstehung des historischen Kerns der Stadt Moya ist von der Landwirtschaft geprägt, einem Sektor, in dem die große Mehrzahl der Bewohner dieser Gemeinde im Norden Gran Canarias immer noch tätig ist. Der landwirtschaftliche Charakter Moyas spiegelt sich in der Anordnung der Häuser längs der Landstraße wieder, einer Straße, die auch umliegende Siedlungen und Dörfer miteinander verbindet. Von dieser Straße, die Ausgangspunkt für Besiedlung und Viehwirtschaft war, entwickelten sich mit der Zeit perpendikular verlaufende Stichstraßen.

Balkon

 

 

 

 

 

Architektur des wassers

 

Kirche


Tomás Morales (1884 - 1921)



Bildhauerei in Moya

Das Innere der Kirche Nuestra Señora de Candelaria beherbergte seinerzeit eine bedeutende Zahl an Kunstwerken, von denen jedoch beim Bau der neuen Kirche ein Großteil verloren gegangen ist, darunter das Gemälde Cuadro de Ánimas sowie eine Reihe von Kleinoden wie z.B. Jungfraufiguren von Francisco Hernández aus dem Jahr 1654.

Erhalten geblieben sind historisch bedeutende Skulpturen, die an den Glanz der Kirche und an die Schenkungen erinnern. Dazu gehört z.B. das restaurierte Bildnis La Candelaria (Mariä Lichtmess), das den Innenraum der Kirche beherrscht.

Die Kirche beherbergt mit Judas Tadeo (Judas) eine weitere Schutzheiligenfigur. Der Beginn der Anfertigung dieses Schutzheiligen fällt, so ist den Inventarbüchern zu entnehmen, auf das Jahr 1732. Von der Figur selbst fehlt jedoch jede Spur. Im Jahr 1803 wurde die ursprüngliche Schutzheiligenfigur durch die Figur des Bildhauers José Luján Pérez ersetzt.

Das älteste Bildnis stellt die Jungfrau Guadalupe dar. Man nimmt an, dass sie bereits in der ehemaligen Kapelle Doramas stand. Sie gehört sicherlich zu den sehenswertesten Skulpturen in Moya.

Bei der Darstellung " San José con el Niño" (Josef und das Christkind) handelt es sich um ein anonymes Werk, das die Qualität der kanarischen Bildhauerkunst Mitte des 18. Jahrhunderts wiedergibt.